.
 
.

Aktuelles


27.07.2022

„Mexiko hat über 2500 Kunstwerke und historische Gegenstände aus der vorkolonialen Zeit zurück ins Land geholt. Es handle sich um die "wichtigste Restitution archäologischer Objekte durch Einzelpersonen", erklärte der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard am Dienstag. Die Gegenstände, darunter Steinfiguren, Speerspitzen und Gefäße, hätten zuvor einer Familie aus dem spanischen Barcelona gehört.“ Zum Artikel:



09.03.2022

Durch den Konflikt um die Federkrone Montezumas ist eine "gesunde Distanz" zu Österreich entstanden.

Präsident Andrés Manuel López Obrador wies darauf hin, dass nach der Aufforderung an Österreich, Montezumas Federkrone zurückzugeben, eine „gesunde Distanz“ zwischen den beiden Ländern geschaffen wurde, und er betonte, dass es selbstverständlich die nötige Technologie gäbe, um sie problemlos zu transportieren.

In seiner Pressekonferenz räumte der Präsident ein, dass sich die Beziehungen zu dem Land Österreich aufgrund der Weigerung im Jahr 2020, die Krone zurückzugeben „etwas abgekühlt“ hätten.

„Ich schließe nicht aus, dass die Krone nach Mexiko zurückkehrt. Es wird eine ständige Forderung der Mexikaner sein, wer auch immer an der Regierung ist, und zwar nicht nur wegen der Federkrone, sondern wegen vieler anderer Stücke, die illegal genommen wurden, die aus Mexiko gestohlen wurden und die auf Auktionen verkauft werden“, sagte er während seiner Pressekonferenz aus dem Nationalpalast. Zum Artikel



23.02.2022

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador fordert Österreich dringend auf, die Gold- und Federkrone Moctezumas an sein Land zurückzugeben.

„Wir müssen darauf bestehen, dass sie uns den Kopfschmuck zurückgeben und dass sie uns alles zurückgeben, was gestohlen wurde und den Mexikanern gehört“, sagte der Präsident während seiner morgendlichen Pressekonferenz.

„Die Antwort war nein, mit dem Argument, dass die Krone die Reise nicht überstehen würde. Die Wahrheit ist, dass sie sich etwas angeeignet haben, was den Mexikanern gehört, so wie es auch mit allem anderen passiert ist, was mit Kunst und Kultur zu tun hat“, erklärte er.

Und er bezeichnete das Treffen zwischen Van der Bellen (Österreichs Bundespräsident) und Gutiérrez Müller (Ehefrau des mexikanischen Präsidenten) als "sehr unangenehm", da der Präsident nicht viel über die Federkrone wisse und von Leuten umgeben sei, "die sich als Besitzer der Krone fühlen".

"Da war diese Ablehnung, eine sehr arrogante und überhebliche Haltung, und es gibt keine Rechtfertigung dafür, dass die Krone nicht nach Mexiko kommen kann. Wir haben nicht einmal daran gedacht (...), dass sie sie uns zurückgeben, dass sie uns gehört, nein, sie sollte nur ausgestellt werden“, betonte er.

Außerdem drückte er seine Hoffnung aus, dass die österreichische Regierung irgendwann ihre Meinung über das ikonische Objekt ändern werde. Zum Artikel



21.02.2022

Mexikanische Aktivisten haben die Audioguides des «Weltmuseum Wien» ausgetauscht. Sie wollten so ihre Sicht zur aztekischen Federkrone erzählen und erreichen, dass diese nach 500 Jahren wieder zurück nach Mexiko geholt wird! Zum Artikel


 

07.02.2022

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador warf der österreichischen Regierung eine als "antikulturell oder egoistisch" zu bezeichnende Politik vor, weil sie sich geweigert hatte, die heilige Gold- und Federkrone von Montezuma wenigstens zu verleihen.

In seiner morgendlichen Pressekonferenz an diesem Montag im Nationalpalast wies López Obrador darauf hin, dass die österreichische Regierung es damit rechtfertigt, dass das Stück beschädigt werden würde, wenn man es bewegt.

Er hatte einen Brief an Alexander Van der Bellen, den österreichischen Präsidenten, geschrieben und um die Ausleihe des vorspanischen Objekts gebeten, noch nicht einmal um seine Rückgabe, aber „er lehnte dies vollständig ab“.

„Diejenigen, die unsere Krone illegal haben, argumentieren, dass sie sie nicht transportieren können, dass sie Studien durchgeführt haben und dass sie beschädigt werden würde. Sie wollen sie uns nicht einmal ausleihen. Österreich hat eine Politik, ich würde sagen, die antikulturell oder egoistisch ist, denn der Papierkram ist längst erledigt." Zum Artikel

 

21.01.2022

Österreich bereitet sich vor – unsere Aktionen haben Erfolg!

Jonathan Fine, seit Juli 2021 Direktor des Weltmuseums Wien, übernimmt den Vorsitz eines neuen Gremiums. In der Frage einer etwaigen Rückgabe kolonial belasteter Kulturgüter soll eine Expertenrunde Empfehlungen für ein gesetzliches Regelwerk erarbeiten. Österreich, das zwar nicht zu den früheren Kolonialmächten gezählt wird, aber am damaligen Markt kräftig zugegriffen hat, versucht nun eine eigene Position zu entwickeln, nach dem Motto: "Zuerst das Regelwerk und die Erforschung der Bestände, danach die Rückgaben – so sie denn erfolgen werden, denn entscheiden muss in jedem Fall letztlich die Politik."

Angelblich sie dies „keine Verzögerungstaktik.“

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador sagte in der Pressekonferenz am 07.02.2022 dazu sehr treffend: „Der Papierkram ist längst erledigt.“


20.01.2022

Die SPÖ setzt sich für die Prüfung der Möglichkeit einer Rückgabe der aztekischen Federkrone an Mexiko ein! Zur Parlamentskorrespondenz: hier



05.09.2021

Nach 500 Jahren wurde das Volk der Mexikah offiziell von der Regierung als Ethnie anerkannt. Xokonoschtletl war bei der Unterzeichnung des Dokuments dabei. Ebenso ein direkter Nachfahre von Motekuhzoma Xokoyotzin II.

Mexikah als Ethnie (3)
Mexikah als Ethnie (2)
Mexikah als Ethnie (4)

 

13.08.2021

Heute ist der 13. August 2021. Ein Tag der Trauer für Mexiko, denn genau fünfhundert Jahre sind seit dem Fall Tenochtitlans durch den spanischen Eroberer Hernán Cortés vergangen. Ein Jahr nach der Ermordung von Moctezuma wurde Cuauhtémoc gefangen genommen, der letzte aztekische Kaiser. Das war das Ende einer der unglaublichsten Zivilisationen, die die Menschheit je gekannt hat.  

Mit großer Gewalt und unbekannten Krankheiten wurde eine ganze Zivilisation ausgelöscht. Sowohl die heilige Feder- und Goldkrone von Montezuma als auch alle aztekischen Schätze, die heute in vielen europäischen Museen ausgestellt sind, gehören zurück dorthin, von wo sie geraubt wurden!  

Wenn wir uns die kalte und wissenschaftliche Beschreibung unserer heiligen Krone vom Museum für Völkerkunde Wien ansehen, werden wir feststellen, dass sie aus 1544 metallischen Goldstücken besteht, von denen 1171 Originale sind; der Rest wurde durch Messingteile ersetzt.  

Ich möchte eine ganz andere Beschreibung geben: Die Krone besteht aus Federn des HEILIGEN VOGELS KETZALLI (Quetzal), Symbol für: Frieden, Schönheit, Dualität (der Quetzal besitzt genau 2 lange Schwanzfedern) und Natur (wegen der grünen Farbe der Federn). Die Krone hat 400 lange Federn, die Weisheit, Kraft, Ewigkeit und Unendlichkeit symbolisieren. Für Europäer ist "die Federkrone" schön, alt und hauptsächlich "exotisch", aber für uns Azteken ist diese Krone Trägerin der Stärke, Macht und Weisheit des Herrschers Motekuhzoma Xokoyotzin. Deshalb wollen wir sie zurück. Das bedeutet die Rückkehr unserer Vorfahren.  

Ein Gutachten aus Österreich besagt, dass es unmöglich sei, sie zu transportieren. Wir glauben nicht an diese Version! Wir haben heutzutage die Technologie dazu. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!  

Wenn Sie die Möglichkeit haben bitte ich Sie, uns zu unterstützen und uns dabei zu helfen, unsere Stimme zu erheben, damit wir eines Tages in einer Welt leben, in der Überzeugungen und Kulturen respektiert werden.


05.08.2021

Frankreich bereitet mit einer Projektion das Gedenken an den Fall von Tenochtitlán vor

Im Jahr 2021 jährt sich zum 500. Mal der Fall des großen Tenochtitláns durch die spanischen Invasoren, angeführt von Hernán Cortés.

Nicht nur in Mexiko wird es besondere Veranstaltungen geben. In Frankreich wird erwartet, dass eine der emblematischsten Kirchen des Landes eine Lichtshow und Projektion präsentieren wird.

 


03.08.2021

MEXIKO ERHÄLT 750 ARCHÄOLOGISCHE STÜCKE, DIE VON ANDEREN LÄNDERN ZURÜCKGEGEBEN WERDEN

Wie letzte Woche von Diego Prieto, dem Direktor des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte angekündigt, wird die mexikanische Regierung die Rückführung von rund 750 archäologischen und historischen Kulturerbestücken nach Mexiko abschließen, Ergebnis der Bemühungen im Laufe der Jahre 2020 und 2021. 

Einige der Stücke seien von den Justizbehörden anderer Nationen beschlagnahmt worden, fügte er hinzu, und andere seien freiwillige Rückführungen aus Deutschland, Italien, den Niederlanden, Dänemark, Australien, Frankreich und den Vereinigten Staaten.

In diesem Zusammenhang wies Kulturministerin Alejandra Frausto darauf hin, dass „diese wichtige Wiedereingliederung in das nationale Erbe Teil der für 2021 geplanten symbolischen Gedenkfeiern ist.“

 



16.06.2021

Deutsche Familien geben Kunstschätze zurück

Mehr als Tausende Jahre alte Steinmasken und Figuren haben den Besitzer gewechselt: Zwei Familien aus Nordrhein-Westfalen übergaben 34 Kunstgegenstände an Mexiko. Außenminister Ebrard sprach von einem ermutigenden Ergebnis.

"Es findet ein Umdenken statt."

Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard und Kulturministerin Alejandra Frausto bedankten sich für die freiwillige Rückgabe. Dies wäre vor einigen Jahren vielleicht nicht möglich gewesen, sagte Ebrard.

Unter den Stücken seien eine menschenähnliche Steinmaske im Stile der Zivilisation der Olmeken aus der mesoamerikanischen Vorklassik, datiert auf den Zeitraum zwischen 1200 und 600 vor Christus. Auch gehörten mehrere Menschenfiguren und Gefäße aus Ton aus den Zeitaltern der Klassik (250-900 nach Christus) und der postklassischen Kultur (1000-1521) dazu.




30.04.2021

Deutschland gibt Benin-Bronzen zurück!!!

Die Benin-Bronzen, jahrhundertealte Skulpturen aus dem heutigen Nigeria, sind in vielen europäischen Museen ausgestellt. Deutschland will im kommenden Jahr beginnen, sie zurückzugeben.

Bei den Benin-Bronzen handelt es sich um Metalltafeln und Skulpturen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die einst den Königspalast im Königreich Benin im heutigen Nigeria geschmückt hatten. Nach dem Einmarsch der Briten Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie entwendet und landeten als Raubkunst in europäischen Museen.

Die nigerianische Regierung fordert seit Jahren die Rückgabe der Kunstschätze. Dort zeigte man sich erfreut über die Ankündigung. Eine Rückgabe der Benin-Bronzen sei von entscheidender Bedeutung für das ganze Land, sagte der Direktor der nigerianischen Kommission für Museen und Monumente, Abba Isa Tijani, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "90 Prozent der Bevölkerung hatte bisher keine Chance, sie zu sehen", betonte er. Die Rückgabe bezeichnete Tijani als Eingeständnis der Tatsache, dass die Kunstwerke aus Nigeria geraubt worden seien.

 




12.03.2021




18.01.2021

Protestmarsch zur Österreichischen Botschaft in Mexiko City am 18.01.2021: GEBT UNS UNSERE FEDERKRONE ZURÜCK!!! 

Tlahtokan Mexica del Valle de Anahuak - eine Vereinigung, die viele Gruppen mit insgesamt ca. 350 Tausend Menschen in Mexiko-Stadt repräsentiert, hat dieses Jahr im Januar 2021 im Rahmen eines Marsches der Botschaft von Österreich in Mexiko einen Brief überreicht mit der Bitte: Gebt uns unsere Federkrone zurück!! 

Achtung: Wir möchten betonen, wir wollen nicht ALLE die VIELEN Objekte, die DORT im Wiener Museum VON UNS immer noch sind...wir wollen nur die heilige Feder- und Goldkrone von unserem Aztekenkaiser Montezuma!!!

 




Casa 1
Casa 3
Casa 5
Casa 13
Casa 4
Casa 14
Casa 2
Casa 12
Casa 8
Casa 7
Casa 10
Casa 11
Casa 9


12.10.2020:

Eine neue Initiative zur Rückerlangung historischer Objekte gab Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador am Jahrestag der Ankunft des Seefahrers Christoph Kolumbus (12. Oktober 1492) auf dem amerikanischen Kontinent bekannt.

Seine Ehefrau Beatriz Gutiérrez Müller, Journalistin und Schriftstellerin, bereiste mehrere europäische Hauptstädte, um in seinem Namen historische Kunstobjekte einzufordern, die in europäischen Museen lagern. Diese sollen während der Feierlichkeiten Mexikos zum 500. Jahrestag der totalen Zerstörung durch die spanischen Invasoren im Jahr 2021 in Mexiko ausgestellt werden. 

Bei einem Treffen mit Österreichs Präsident Alexander van der Bellen forderte sie das wertvolle Stück für Mexiko zurück.

Außerdem forderte der Präsident die katholische Kirche in einem Brief an Papst Franziskus sowie das Land Spanien auf, sich für die Gräueltaten an den indigenen Völkern während der Invasion Mexikos im 16. Jahrhundert zu entschuldigen.

Bereits im März 2019 hatte Mexikos Präsident den König Spaniens und den Papst in Briefen darum gebeten, sich für die spanische Eroberung und Unterwerfung der indigenen Völker im 16. Jahrhundert zu entschuldigen. Es habe sich um eine Invasion gehandelt, während der willkürlich die Völker unterworfen worden seien, sagte der Praesident Andrés Manuel López Obrador in einer Videobotschaft, die in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde.

Er habe die Briefe an Papst Franziskus und König Felipe VI. gesendet, damit die Missstände beachtet würden und die betroffenen Völker eine Entschuldigung für die Verletzung der Menschenrechte erhielten, sagte López Obrador. 

"Es gab Massaker und Unterdrückung", heißt es in dem Video. Die spanische Eroberung sei mit Schwert und Kreuz erfolgt. "Sie haben ihre Kirchen auf die Tempel gebaut", sagte López Obrador, dabei stand er vor den Ruinen der Maya-Stätte Comalcalco (Tabasco) im Süden Mexikos.

Die Zeit für Versöhnung sei gekommen, sagte der Präsident. "Aber zuerst bitten wir um eine Entschuldigung." Er werde sich ebenfalls für Verbrechen an indigenen Völkern und anderen Minderheiten nach der Unabhängigkeit Mexikos von Spanien entschuldigen.

Er hoffe, dass 2021 ein Jahr der "historischen Aussöhnung" werde. 

Die spanische Regierung wie auch der Vatikan lehnten eine Entschuldigung bisher ab. Ebenfalls wird eine Rückgabe der Federkrone mit Verweis auf ihre „angebliche Fragilität“ weiterhin abgelehnt.

 
 
 
 
E-Mail
Infos